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Formel 1: Großer Preis von Ungarn LIVE
Training, Qualifikation, Rennen auf dem Hungaroring
Der 4,381 Kilometer lange Hungaroring ist mit seinen 14
Kurven sehr eng und ermöglicht kaum Überholmanöver. Insbesondere
am Freitag ist die wellige Strecke äußerst staubig und rutschig.
Die fast immer hochsommerlichen Temperaturen verbunden mit einem
70 Runden andauernden, verhältnismäßig langen Rennen führen
dazu, dass Fahrer und Boliden bis an die Grenzen ihrer
Leistungsfähigkeit gelangen. Im Vorjahr triumphierte
sensationell Heikki Kovalainen im McLaren.
Im vergangenen Jahr überquerte der Finne Heikki Kovalainen
mit seinem McLaren als Erster die Ziellinie. Timo Glock (Toyota)
und Kimi Räikkönen (Ferrari komplettierten das Podium.
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Formel 1: Großer Preis von Ungarn
1. Freies Training in Budapest
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Lobeshymnen vom Chef, Respekt von der Konkurrenz und
Zusatzschichten: Sebastian Vettel steht vor dem Großen Preis von
Ungarn (Sonntag, 14 Uhr/live bei Sky) in der Formel 1 im
Blickpunkt und will in Budapest die Jagd auf WM-Spitzenreiter
Jenson Button fortsetzen. Sky Sport 2 überträgt Training,
Qualifying und das Rennen live!
Auf dem Kurs, wo er vor zwei Jahren erstmals als Stammpilot
im Toro-Rosso-Cockpit saß, möchte der 22 Jahre alte heutige
Red-Bull-Pilot den Rückstand von 21 Punkten weiter verringern
und damit seine Titelchancen vergrößern.
Sein Chef sieht ihn „vielleicht heuer“, spätestens aber
innerhalb der nächsten zwei Jahre auf dem WM-Thron der
Königsklasse. „Nächstes oder übernächstes Jahr ganz bestimmt“,
sagte Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz in einem Interview mit
der Sport Bild.
Im Alter von elf Jahren war Vettel ins Talentförderprogramm
des Energy-Drink-Milliardärs aufgenommen worden, jetzt greift er
nach den Sternen. Nach den Rekorden für den jüngsten Fahrer auf
der Pole Position und den jüngsten Sieger - beides im vorigen
Jahr in Monza - kann Vettel in diesem oder im nächsten Jahr auch
noch jüngster Weltmeister aller Zeiten werden.
Angst davor, Vettel an ein anderes Team zu verlieren, hat
Mateschitz momentan nicht. „Sebastian fühlt sich wohl bei uns.
Er wird kaum einen Grund haben, von uns weg zu wollen, solange
wir ihm ein Auto bauen, mit dem er gewinnen kann“, sagte der
65-jährige Österreicher.
„Wenn wir das nicht können, müssen wir ihn sowieso ziehen
lassen. Das ist dann aber unser Problem. Er will Weltmeister
werden, er muss auf sich schauen.“
Auf Vettel schaut auf jeden Fall die Konkurrenz. „Er ist ein
guter Herausforderer“, sagte Button, der durch die Plätze sechs
und fünf bei den beiden Red-Bull-Doppelsiegen in Silverstone
(Vettel vor Mark Webber) und auf dem Nürburgring (Webber vor
Vettel) elf Punkte auf Vettel verloren hat.
Neben besserem Wetter - bei niedrigen Temperaturen hatte das
Brawn-Team zuletzt große Reifenprobleme - hofft der Brite beim
10. von 17 WM-Läufen auch auf technische Fortschritte seines
Rennstalls. „Wir können uns nicht mehr darauf verlassen, uns
einfach nur hinter denen einzureihen, denn dann rammen sie uns
in der WM ungespitzt in den Boden. Wir müssen selbst wieder
Rennen gewinnen, sonst haben wir keine Chance auf den Titel -
egal, wie groß der Vorsprung mal war“, sagte Button dem
Fachmagazin Motorsport aktuell.
An Ungarn hat der sechsmalige Saisonsieger allerdings gute
Erinnerungen. Dort holte er 2006 im Honda seinen ersten und bis
zum Beginn dieser Saison einzigen GP-Erfolg. Auch Buttons
Teamchef Ross Brawn nimmt Red Bull und vor allem Vettel sehr
ernst. „Er ist ein sehr starker, sehr talentierter Fahrer und
bereitet mit deshalb einige Sorgen“, sagte das „Superhirn“ bei
Auto Bild Motorsport.
Vor allem ist Vettel aber auch, ganz wie einst der mit ihm
befreundete Rekordweltmeister Michael Schumacher, ein
akribischer Arbeiter. Nachdem er zuletzt auf dem Nürburgring zum
wiederholten Mal schwach gestartet war, schob er
Zusatzschichten. Denn auf der winkligen Strecke vor den Toren
von Budapest ist Überholen so gut wie unmöglich.
„Deshalb sind der Startplatz und ein guter Start extrem
wichtig“, sagte Vettel: „Darum habe ich letzte Woche noch Starts
geübt.“
Kompetent kommentiert wird das Rennwochenende bei Sky Sport 2
von Jacques Schulz und Marc Surer. Quelle: sky.de
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